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Deutscher Bundestag

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Basisinformationen über den Vorgang

[ID: 18-81124]
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18. Wahlperiode
 
Vorgangstyp:
Mündliche Frage  
 
Bericht von Human Rights Watch über den Bombenangriff der US-Streitkräfte auf die Ortschaft Al-Dschinnah in Syrien  
Aktueller Stand:
Beantwortet  
Plenum:
Mündliche Frage/Mündliche Antwort:  BT-PlPr 18/230 , S. 23150B - 23151C

Inhalt

Originaltext der Frage(n):

Wie bewertet die Bundesregierung den Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, wonach auf Grund von "fundamentalen Fehlern" bei Bombenangriffen der US-Streitkräfte auf die syrische Ortschaft Al-Dschinnah Mitte März 2017 ca. 40 Menschen getötet wurden, unter denen sich keine Anhänger von terroristischen Gruppen befunden hätten, sondern zahlreiche Kinder während des Religionsunterrichts in einer Moschee (SPIEGEL ONLINE vom 18. April 2017), und wie will die Bundesregierung noch die Fortsetzung der Aufklärungsflüge der Bundeswehr über Syrien im Rahmen des US-geführten Militärbündnisses rechtfertigen, nachdem eingeräumt worden ist, dass aus der Luftaufklärung der Tornados wenige Tage vor dem Angriff Luftaufnahmen eben dieses Ortes Bilder u. a. auch der danach total zerstörten Moschee an das Oberkommando des Bündnisses geliefert worden waren?  

Schlagwörter

Bericht; Bürgerkrieg; Human Rights Watch; Kriegsopfer; Krisengebiet; Luftangriff; Syrien; US-Streitkräfte; Zivilopfer

Vorgangsablauf

BT -
Mündliche Frage
 
21.04.2017 - BT-Drucksache 18/12020, Nr. 7
BT -
Mündliche Frage/Mündliche Antwort
 
26.04.2017 - BT-Plenarprotokoll 18/230, S. 23150B - 23151C
 
Hans-Christian Ströbele, MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Frage, S. 23150B
Michael Roth, Staatsmin., Auswärtiges Amt, Antwort, S. 23150B