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Deutscher Bundestag

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Basisinformationen über den Vorgang

[ID: 18-80576]
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18. Wahlperiode
 
Vorgangstyp:
Mündliche Frage  
 
Berücksichtigung der Interessen der geflüchteten Herero und Nama in den Verhandlungen mit Namibia zur Aufarbeitung des Völkermords  
Aktueller Stand:
Beantwortet  
Plenum:
Mündliche Frage/Schriftliche Antwort:  BT-PlPr 18/224 , S. 22475A - 22475B

Inhalt

Originaltext der Frage(n):

Inwiefern erkennt die Bundesregierung an, dass aufgrund des Völkermordes an den Herero und Nama zwischen 1904 und 1908 im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika und seiner Folgen viele Herero und Nama fliehen mussten und deshalb heute in der Diaspora (z. B. Botswana, Südafrika, USA) leben, und inwiefern werden vor diesem Hintergrund in den bilateralen Regierungsverhandlungen zwischen Deutschland und Namibia zur Aufarbeitung des Völkermordes die Bedürfnisse und Interessen der Herero und Nama, die nicht in Namibia leben und (zum Teil) keine namibischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sind, berücksichtigt?  

Schlagwörter

Ethnische Gruppe; Flüchtling; Kolonialismus; Namibia ; Völkermord ; Wiedergutmachung

Vorgangsablauf

BT -
Mündliche Frage
 
17.03.2017 - BT-Drucksache 18/11554, Nr. 12
BT -
Mündliche Frage/Schriftliche Antwort
 
22.03.2017 - BT-Plenarprotokoll 18/224, S. 22475A - 22475B
 
Niema Movassat, MdB, DIE LINKE, Frage, S. 22475A
Michael Roth, Staatsmin., Auswärtiges Amt, Antwort, S. 22475A