Bildwortmarke: DIP

Deutscher Bundestag

Diese Seite ist ein Auszug aus DIP, dem Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentarische Vorgänge , das vom Deutschen Bundestag und vom Bundesrat gemeinsam betrieben wird.

Mit DIP können Sie umfassende Recherchen zu den parlamentarischen Beratungen in beiden Häusern durchführen (ggf. oben klicken).

Basisinformationen über den Vorgang

[ID: 17-46416]
Version für Lesezeichen / zum Verlinken
17. Wahlperiode
 
Vorgangstyp:
Schriftliche Frage  
 
Menschenrechtsverstöße bei der Inhaftierung von Flüchtlingen in der Ukraine  
Aktueller Stand:
Beantwortet  
Wichtige Drucksachen:
BT-Drs 17/10305 (Schriftliche Fragen)

Inhalt

Originaltext der Frage(n):

Wie bewertet die Bundesregierung den Hinweis des UNHCR (Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen), dass die Inhaftierung somalischer Flüchtlinge in der Ukraine einen potentiellen Verstoß gegen Artikel 5 der Europäischen Menschenrechtskonvention darstellt, und wie bewertet die Bundesregierung die Verlängerung der maximalen Haftdauer von sechs auf zwölf Monate für irreguläre Migranten in der Ukraine?

Wie bewertet die Bundesregierung die Bemühungen der „International Organization for Migration“ (IOM) und des „International Centre for Migration Policy Development“ (ICMPD), die Etablierung beziehungsweise den Betrieb der Inhaftierungslager in Rozsudiv und Zhuravichi zu unterstützen, und ist die Bundesregierung der Ansicht, dass die umgesetzten Projekte wie SIREADA, CBMM und GUMIRA, die von der Bundesregierung mit 100 000 Euro bezuschusst wurden und deren Ziel nach Aussage der IOM u. a. ist: „to safeguard human rights of irregular migrants detained in Ukraine [.]“, tatsächlich geeignet waren oder sind, Menschenrechtsverstöße bei der Inhaftierung von Flüchtlingen in der Ukraine zu reduzieren oder zu vermeiden?  

Schlagwörter

Flüchtling ; Haft; Menschenrechte; Somalia; Ukraine

Vorgangsablauf

BT -
Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort
 
13.07.2012 - BT-Drucksache 17/10305, Nr. 7, 8
 
Dr. Emily Haber, Staatssekr., Auswärtiges Amt, Antwort
Dr. Bärbel Kofler, MdB, SPD, Frage