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Deutscher Bundestag

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Basisinformationen über den Vorgang

[ID: 16-20936]
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16. Wahlperiode
 
Vorgangstyp:
Schriftliche Frage  
 
Pläne für die Aufarbeitung des Umgangs der Bundeswehr mit der NS-Diktatur
 
Aktueller Stand:
Beantwortet  
Wichtige Drucksachen:
BT-Drs 16/13570 (Schriftliche Fragen)

Inhalt

Originaltext der Frage(n):

Hält es die Bundesregierung mittlerweile für angebracht, die Geschichte der Bundeswehr und ihre Verbindungslinien zur NS-Diktatur aufzuarbeiten vor dem Hintergrund, dass sich die damalige Bundesregierung bei Gründung und Ausrichtung der Bundeswehr vor allem auf Offiziere und Unteroffiziere aus der NS-Wehrmacht stützte (laut Wikipedia stammten 1958 12 900 Offiziere der Bundeswehr aus der Wehrmacht) und dass viele Kasernen der Bundeswehr nach Generälen der NS-Wehrmacht benannt worden waren und teilweise noch sind sowie vor dem Hintergrund, dass die Bundeswehr enge Kontakte mit rechtsextrem durchsetzten Traditionsverbänden der NS-Wehrmacht unterhielt und unterhält (so z. B. zur Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger, zum Verband deutscher Soldaten, zum Ring Deutscher Soldatenverbände etc.)?

Wenn ja, gibt es hierfür Planungen und eventuell einen Zeitplan für die geschichtliche Aufarbeitung dieser Verbindungslinien zur NS-Wehrmacht?

Wenn nein, womit begründet die Bundesregierung ihre Haltung, diese Verbindungslinien nicht aufarbeiten zu wollen?

 

Schlagwörter

Bundeswehr ; Nationalsozialismus ; Vergangenheitsbewältigung ; Wehrmacht

Vorgangsablauf

BT -
Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort
 
26.06.2009 - BT-Drucksache 16/13570, Nr. 46-48
 
Thomas Kossendey, Parl. Staatssekr., Bundesministerium der Verteidigung, Antwort
Petra Pau, MdB, DIE LINKE, Frage