Bildwortmarke: DIP

Deutscher Bundestag

Diese Seite ist ein Auszug aus DIP, dem Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentarische Vorgänge , das vom Deutschen Bundestag und vom Bundesrat gemeinsam betrieben wird.

Mit DIP können Sie umfassende Recherchen zu den parlamentarischen Beratungen in beiden Häusern durchführen (ggf. oben klicken).

Basisinformationen über den Vorgang

[ID: 16-19752]
Version für Lesezeichen / zum Verlinken
16. Wahlperiode
 
Vorgangstyp:
Schriftliche Frage  
 
Kenntnisse der Bundesregierung über die Anhörung in der Menschenrechtskommission des Parlaments des brasilianischen Bundesstaats Rio de Janeiro zu den Vorwürfen gegen ThyssenKrupp im Zusammenhang mit dem Stahlwerkbau an der Bucht von Sepetiba
 
Aktueller Stand:
Beantwortet  
Wichtige Drucksachen:
BT-Drs 16/12775 (Schriftliche Fragen)

Inhalt

Originaltext der Frage(n):

Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über den Verlauf der Anhörung, die Mitte März 2009 in der Menschenrechtskommission des Parlaments des brasilianischen Bundesstaats Rio de Janeiro stattgefunden hat und auf der im Zusammenhang mit dem Stahlwerkbau an der Bucht von Sepetiba schwere Vorwürfe gegen den deutschen Konzern Thyssen-Krupp erhoben wurden, die sich auf die durch den Bau induzierten Umweltschäden und die Bedrohung von Gegnern des Bauvorhabens durch bewaffnete Privatmilizen bezogen, und welche Schlüsse zieht sie daraus?

Inwieweit sieht sich die Bundesregierung durch die Berichte von Betroffenen, sie seien von bewaffneten Milizen bedroht worden, die im Dienst der Stahlwerksbetreiber stünden, und von dem Eingeständnis der Firmenvertreter, die beschuldigten Personen zu kennen, veranlasst, von ihrer bisherigen Aussage, ihr lägen keine Erkenntnisse über die Handlungen der Milizen vor, abzurücken und der Angelegenheit nachzugehen?

 

Schlagwörter

Brasilien ; Stahlindustrie ; ThyssenKrupp

Vorgangsablauf

BT -
Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort
 
24.04.2009 - BT-Drucksache 16/12775, Nr. 1, 2
 
Dr. h.c. Gernot Erler, Staatsmin., Auswärtiges Amt, Antwort
Heike Hänsel, MdB, DIE LINKE, Frage