Bildwortmarke: DIP

Deutscher Bundestag

Diese Seite ist ein Auszug aus DIP, dem Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentarische Vorgänge , das vom Deutschen Bundestag und vom Bundesrat gemeinsam betrieben wird.

Mit DIP können Sie umfassende Recherchen zu den parlamentarischen Beratungen in beiden Häusern durchführen (ggf. oben klicken).

Basisinformationen über den Vorgang

[ID: 16-18685]
Version für Lesezeichen / zum Verlinken
16. Wahlperiode
 
Vorgangstyp:
Schriftliche Frage  
 
Aussage und weitere Kenntnisse des BMBF im Zusammenhang mit der Herkunft des von der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe an die "Asse" gelieferten Atommülls
 
Aktueller Stand:
Beantwortet  
Wichtige Drucksachen:
BT-Drs 16/12073 (Schriftliche Fragen)

Inhalt

Originaltext der Frage(n):

Auf welchen Auskünften oder Dokumenten basierte die Aussage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gegenüber dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, der von der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK) an die Asse gelieferte Atommüll stamme (ursprünglich) nicht von Energieversorgungsunternehmen (vergleiche Plenarprotokoll 16/182 vom 15. Oktober 2008, S. 19385), und wann lagen dem BMBF erstmals Informationen darüber vor, dass für die so genannten WAKKampagnen KWO-2, KRB und KWO-3 (KWO = Kernkraftwerk Obrigheim, KRB = Kernkraftwerk Gundremmingen) aus den Jahren 1975, 1976 beziehungsweise 1977 abgebrannte Brennelemente aus den beiden Atomkraftwerken Obrigheim und Gundremmingen verwendet wurden – sei es durch den Inventarbericht des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit „Bestimmung des nuklidspezifischen Aktivitätsinventars“ aus dem Jahr 2002 oder aus einer anderen Quelle?

Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung im Zusammenhang mit den so genannten Kampagnen KWO-2, KRB und KWO-3 der WAK aus den Jahren 1975, 1976 beziehungsweise 1977 darüber vor, welche Unternehmen bei diesen WAK-Kampagnen als WAK-Betreiber und Atommüllanlieferer fungierten, und kann die Bundesregierung bitte die ihr hierzu vorliegenden Dokumente – insbesondere die Dokumente, die die Atommüllanlieferung von den Atomkraftwerken Obrigheim und Gundremmingen an die WAK betreffen – der Antwort auf diese Frage beifügen (sollte die Beantwortung länger als eine Woche dauern, kann nach Rücksprache gern eine angemessene Fristverlängerung gewährt werden)?
 

Schlagwörter

Bundesministerium für Bildung und Forschung; Endlagerung radioaktiver Abfälle; Forschungszentrum Karlsruhe ; Gundremmingen; Obrigheim Neckar-Odenwald-Kreis; Radioaktiver Abfall ; Schachtanlage Asse II ; Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen

Vorgangsablauf

BT -
Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort
 
27.02.2009 - BT-Drucksache 16/12073, Nr. 74, 75
 
Sylvia Kotting-Uhl, MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Frage
Thomas Rachel, Parl. Staatssekr., Bundesministerium für Bildung und Forschung, Antwort